Harry Potter zu früh verkauft

Juli 19, 2007

Zwei amerikanische Unternehmen haben den letzten Harry-Potter-Band bereits vor dem offiziellen Erscheinungsdatum am kommenden Samstag, den 21. Juli verkauft. Und die New York Times veröffentlichte bereits eine Kritik. Der Verlag Scholastic hat bereits rechtliche Schritte gegen die beiden Händler angekündigt. Und an die Potter-Fans appellierte Scholastic, die Wälzer bis Samstag Mitternacht versteckt zu halten. Nicht ganz an diesen Aufruf gehalten hat sich die New York Times. Sie veröffentlichte bereits heute eine Kritik des letzten Harry Potter-Bandes. Das Blatt hat nach eigenen Angaben „Harry Potter And The Deathly Hallow“ zwei Tage vor Ablauf der Sperrfrist in einem New Yorker Buchladen gekauft.


Städte und Flughäfen wachsen immer näher zusammen

Juli 18, 2007

Für das schreckliche Unglück in São Paulo scheint gemäss NZZ unterdessen die Piste des Flughafens verantwortlich zu sein. Ein Blick in Google Earth zeigt deutlich, dass Piste und Strasse nur 150 Meter auseinander sind.

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Viel zu wenig und viel zu gefährlich. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass es auch bei uns nicht so viel besser aussieht. Vom Pistenende des Flughafens Basel ist die erste Strasse rund 500 Meter entfernt, die ersten Häuser etwa 900 Meter. In Zürich sind Wohnhäuser und Piste etwa einen Kilometer auseinander. Wer will, kann die Distanzen für den Flughafen in seiner Nähe in Google Earth ausmessen.


Wer setzt wieviel auf Paris?

Mai 23, 2007

Das grösste irländische Wettbüro Paddy Power nimmt Wetten rund um Paris Hilton und ihren bevorstehender Gefängnisaufenthalt an. Dabei geht es um Fragen wie „Bekommt Paris Hilton im Knast Champagner? Darf sie ihren Hund mitnehmen? Wird sie gar einen neuen Sexfilm drehen?“

Egal, wie es auch immer ausgeht. Es wird immer klarer, dass immer mehr Leute an der ganzen Geschichte verdienen werden: Wettbüros, Boulevardblätter, Fotografen und natürlich auch Paris Hilton selbst, wenn sie ihr Tagebuch vermarktet. – Ende gut, Führerschein wieder zurück und die Kohle stimmt auch. Manche Menschen merken wohl nie, wenn sie sich daneben benehmen.


SVP macht Boden gut

Mai 6, 2007

Bis zu den Eidgenössischen Wahlen im Oktober werden Millionen Flugpassagiere mit dem SVP-Logo begrüsst oder verabschiedet, wenn sie in Zürich-Kloten landen oder starten. „SVP: Mein Zuhause – unsere Schweiz“ ist auf einem 11’000 m2 grossen Feld, nördlich des Flughafens Kloten, bei der Gemeinde Höri, zu lesen. Mindestens vier weitere solche Felder werden in der Schweiz in diesen Tagen bepflanzt. Ob dies auch als letzter Gruss an ausgeschaffte Asylbewerber und Ausländer gedacht ist, lässt die SVP noch offen.

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Schweizer Bünzli are alive…

Mai 6, 2007

Der Wirbel, den DJ Bobos Vampirsong in der Schweiz ausgelöst hat, wird von den ausländischen Medien als Ausdruck helvetischen „Bünzlitums“ gedeutet. Diese Erfahrung machte Bobo in Helsinki bei den Proben zum Eurovision Song Contest, berichtet tagi.ch

„Man stellt uns Schweizer als Hinterwäldler hin, die bald die Elektrizität bekommen werden“, sagte der 39-Jährige gegenüber der SonntagsZeitung. Vor allem die schwedischen Medien seien dem Aargauer negativ aufgefallen. Der Grund: Die Rocker „The Ark“ aus Schweden sind offenbar neben DJ Bobo in den Wettbüros die grossen Favoriten. Der Halbfinal findet am nächsten Donnerstag statt, die Entscheidung fällt am kommenden Samstag. 

Die EDU hatte mit einer Petition gegen den Vampir-Song von DJ Bobo für Medienaufmerksamkeit gesorgt. Der Bundesrat zeigte jedoch keine Bereitschaft, DJ Bobo das Singen zu verbieten. Dies auch völlig zu Recht: Die Entscheidung, welcher Song für die Schweiz antritt, liegt bei einer Jury aus SF, TSR, TSI und VIVA CH. Zudem sind in der Bundesverfassung „die Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen sowie die Autonomie in der Programmgestaltung gewährleistet.“ (Artikel 93). In Artikel 17 ist Zensur verboten. Die Verfassung ist sowie ein Dokument, was ich den Herren von der EDU zum dringenden Lesen empfehle, wenn man mal bedenkt, was die sonst noch so alles treiben…


Kein Prison Break für Paris Hilton

Mai 5, 2007

Wegen Fahren ohne Führerschein und Alkohol am Steuer muss Partyqueen Paris ins Gefängnis. Antreten soll sie die 45-tägige Strafe am 5. Juni im Frauengefängnis im kalifornischen Lynwood. Da bleibt ihr noch genug Zeit, sich die ersten beiden Staffeln der US-Serie „Prison Break“ reinzuziehen, die ja Ende Juni auch bei RTL startet. In den USA ist die zweite Staffel vor ein paar Wochen zu Ende gegangen. In der Serie begeht der ansonsten gesetzestreue Ingenieur Michael Scofield einen Banküberfall, um ins gleiche Gefängnis zu kommen, wie sein Bruder, der dort in der Todeszelle sitzt. Sein Plan: Gemeinsam ausbrechen, bevor sein Bruder stirbt. Für Paris geht es zwar nicht um Kopf und Kragen, aber mal inspirieren lassen kann sie sich ja…

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Mr. Supernanny kein Thema?

April 19, 2007

„Interessierte Frauen, die obengenannte Anforderungen erfüllen, können sich ab sofort per Mail an supernanny@3plus.tv bewerben…“ So gelesen auf persoenlich.com.

Wie bitte? Mein Lieblingssender 3+ muss nun also auch noch das Supernanny-Format verwursteln. Statt Innovation ist halt immer noch Kopieren Trumpf in der Fernsehlandschaft. Und es werden explizit nur Frauen gesucht. Als ob Männer keine Kinder erziehen können. Wenigstens ein bisschen hätte sich 3+ vom deutschen Vorbild abheben können.