Wir sind die Charts!

August 3, 2007

Bohlen-Klons und Pseudo-Stars aus den Casting-Shows wie DSDS oder Popstars dürften es hier schwer haben: Anstatt sich an den nackten Verkaufszahlen zu orientieren, will die Web-Community Chawiki aktuelle Musik-, Film-, Spiele- und Büchercharts demokratisch ermitteln. Die Chawiki-Charts werden anhand von einfachen Userbewertungen (Pro oder Contra) und Kommentaren erzeugt.

Gewinnen auch hier die Instant-Sternchen, muss man sich über Geschmack und Gesundheitszustand der breiten Bevölkerung anfangen Sorgen zu machen. Aber halten wir uns an die Wikipedia-Idee, nach der immer etwas Gutes entsteht, wenn sich Viele zusammen tun.

Via zdnet.de

Advertisements

Kampf dem Killerspiel-Image

Juli 25, 2007

In regelmässigen Wellen schwappt die „Killerspiel-Diskussion“ über uns und hauptsächlich über Deutschland herein, meist ausgelöst durch ein aktuelles tragisches Ereignis wie ein Amoklauf an einer Schule. Von gewissen Politikern und selbsternannten Fachpersonen werden dann gebetsmühlenartig schärfere Kontrollen oder Verbote pauschal für alle Computer- und Onlinerollenspiele gefordert. Auf eine Verlinkung zu den entsprechenden Webseiten von „Experten“ verzichte ich hier bewusst, um diesen Personen nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu zuführen.

eve-online.jpg
MMORPG-Spiele wie Eve Online geraten zu Unrecht in Verruf.

Nun organisiert sich endlich auch das Lager der Spielebefürworter und –förderer. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco e.V.) und der Deutsche eSport Bund e.V. (ESB) haben beschlossen, ab sofort miteinander zu kooperieren. Ziele der engen Zusammenarbeit sind die Erhöhung des Ansehens der Computer- und Onlinespiele in Politik und Gesellschaft sowie mehr Transparenz in der öffentlichen Diskussion. eco-Geschäftsführer Harald A. Summa sagt dazu:

„Gemeinsam mit dem Game-Verband, mit dem bereits seit Februar eine Kooperation besteht, und ESB möchte eco künftig verhindern, dass durch eine bisweilen sehr einseitige Darstellung und die pauschale Verteufelung von Computer- und Onlinespielen eine ganze Branche in Verruf gerät, die längst ihr Nischendasein verlassen hat und mittlerweile zu den treibenden Kräften in der IT-Branche gehört.“

Und Frank Sliwka, Geschäftsführer des ESB, ergänzt:

„Gerade die eSport-Community verfügt über eine hohe Innovationskraft und soziales Engagement, da ohne harmonisches Teamwork Spielziele nicht zu erreichen sind. eSport ist heute ein Bestandteil unserer Kultur und vereinigt Menschen auf der ganzen Welt ohne Rücksicht auf die berufliche und persönliche Situation oder das Alter. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aspekte der Öffentlichkeit klarzumachen und Vorurteile gegen Spieler abzubauen.“

Die Verbände erhoffen sich nach eigenen Angaben, durch das gemeinsame Auftreten in Politik und Gesellschaft breiteres Gehör zu finden.

Der ESB, Ende 2004 in Köln gegründet, möchte aufgrund des großen Markpotenzials und der stetig wachsenden Community im Bereich eSport faire und unabhängige Strukturen schaffen, die dieser Entwicklung gerecht werden. Der eco Verband deckt mit dieser neuen Kooperation ab sofort auch den Bereich Endkunden ab, nachdem bereits seit geraumer Zeit die Spieleentwickler adressiert werden. Und noch mal Harald A. Summa von eco:

„Insofern sind wir jetzt optimal aufgestellt, um die Interessen der gesamten deutschen Game-Branche und Millionen von Spielern besser vertreten zu können.“

Quelle: eco


Ich bin nicht onlinesüchtig!

Juli 19, 2007

In der Schweiz wird die Internetsucht offensichtlich mit der Alkohol- und Cannabis-Sucht gleichgesetzt. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben jetzt auch einen Animationsspot gegen übermässigen Internetkonsum produzieren lassen. Die ausführende Werbeagentur Matter & Gretener hat für denselben Auftraggeber bereits Spots gegen Alkohol-, Cannabis-, Tabletten- und Shopping-Sucht kreiert.
Die dazugehörige Seite www.setz-eine-grenze.ch bietet auch einen Test an, wo man feststellen kann, ob man online-süchtig ist oder nicht. Gemäss dem Test bin nicht süchtig, sondern gilt mein Verhalten als durchschnittlich:

Sie zeigen Interesse für die Möglichkeiten, die das Netz bietet. Sie nutzen diese konstruktiv und können sich gleichzeitig auch gut abgrenzen, falls dies notwendig ist.
Allerdings kennen Sie das Phänomen, dass das Netz mehr Zeit beanspruchen kann, als geplant war. Damit dürften Ihnen die Risiken, die ein übermässiger Konsum mit sich bringen kann, bekannt sein. Ihnen gelingt es jedoch, die Qualität der persönlichen Kontakte und Ihre berufliche Leistungsfähigkeit gegenüber einem extensiven Internetkonsum zu schützen. Sie nutzen und geniessen die neuen technischen Möglichkeiten, ohne dadurch zu stark beeinflusst oder vereinnahmt zu werden.

Dies obwohl ich zwei Blogs führe, Twitter benutze, Social Bookmarks bei Mr Wong ablege und Profile bei XING, Facebook und MySpace habe!

https://karstenunblogged.wordpress.com/
http://www.fuellhaas.com/
http://twitter.com/karsten_f
http://www.mister-wong.de/user/KarstenCH/?tag_type=cloud
https://www.xing.com/profile/Karsten_Fuellhaas/
http://www.facebook.com/p/Karsten_Fllhaas/743718155
http://www.myspace.com/karsten1970

Hab ich noch was vergessen?


Wenn der Browser mal wieder einschläft…

Mai 30, 2007

…muss es nicht unbedingt der eigne Provider sein, der seinen Laden nicht im Griff hat. Wie die deutsche Netzeitung berichtet, haben Diebe in Thailand gleich ein ganzes Glasfaserkabel vom Meeresboden geklaut (!!) und damit die gesamte Versorgung des Landes mit Internet- und Telekommunikationsdiensten ausgebremst. – Man glaubt es nur, wenn man es selber liest.


Google – die dunkle Seite der Macht

Mai 23, 2007

Was wir Microsoft immer unterstellt haben, wird jetzt wahr: Nur geht es jetzt um die ehemals sympathische Suchmaschine Google. Nach einem Bericht auf golem.de will Google…

„das Sammeln von Nutzerdaten weiter intensivieren. Nach der Vorstellung von Google-Chef Eric Schmidt wird der Suchmaschinengigant im Leben eines jeden Menschen künftig eine so zentrale Rolle spielen, dass ein Leben ohne Google kaum mehr möglich sein wird.“

darthvader.jpgGoogle will „alle Informationen dieser Welt“ sammeln, und dazu gehören an oberster Stelle alle erdenklichen Angaben über die Benutzer, also uns alle. Da Google sich ja seit einiger Zeit auch im Werbemarkt breit macht, kann man sich schon denken, wie Google dann all unsere Daten zu Kohle machen will. Beinahe schon frech ist es, wie offen Google seine Absichten anspricht. Aus der sympathischen Suchmaschine von einst ist ein arrogant auftretender Konzern mit Weltherrschafts-Fantasien geworden. Agent Gates, bitte übernehmen sie…


Social-Networking kindertauglich gemacht

Mai 2, 2007

mickey-mouse1.jpgDer US-Unterhaltungsriese Walt Disney startet eine Social-Networking-Webseite für Kinder. Konzipiert nach dem Vorbild von MySpace soll sich die Plattform namens „Disney Xtreme Digital“ an Kinder bzw. Teenager bis 14 Jahre richten. Die Eltern bekommen die Möglichkeit, die Online-Aktivitäten der Kids zu kontrollieren, um auch die Sicherheit der jungen Internetnutzer zu gewährleisten. Die Networking-Plattform erlaubt den Kindern nur die Nutzung von Disney-Inhalten. Vorerst ist die Seite beschränkt auf User aus den USA.

Es gibt eine Chat-Funktion auf der Plattform, die allerdings nur mit elterlicher Zustimmung freigegeben wird. Auch dadurch sollen die Kinder vor möglichem Missbrauch geschützt werden. Die Kinder können sich Spiele, Videos und Musiktitel von der Disney-Webseite holen und ihren eigenen Social-Networking-Seiten hinzufügen. Mit der Einführung von Disney Xtreme verbinde das Unternehmen Unterhaltung, Promotion und Marketing in einem, sagt Paul Yanover, Managing Director von Disney Online.

Für die Nutzung des neuen Dienstes ist ein High-Speed-Internetzugang erforderlich. Die Kids können bei ihren Aktivitäten auf der Plattform Punkte sammeln und erhalten für diese dann kleine Geschenke wie virtuelle Aufkleber oder andere Verschönerungs-Features für ihre eigene Webseite. Das Ziel ist offenbar der Aufbau einer Community von kleinen Disney-Marketern, indem die Kids gegenseitig ihre Webseiten besuchen und all die Disney-Shows und -Produkte besprechen und einander weiterempfehlen.

Quelle: pte


Aus Web 2.0 wird Web 0.0

April 24, 2007

In einer Welt, wo wir bald nur noch auf Social Networking Plattformen unsere Idenität und Persönlichkeit zur Schau stellen und unsere Kontakte nur noch online pflegen via Twitter und Co. wird einem die Abhängigkeit vom reibungslosen Funktionieren des Internets erst bewusst, wenn mal der eigene Blog von einer DoS-Attacke betroffen ist. Mein Fachblog „Crossmediale Kommunikation“ ist seit 2 Tagen nicht mehr ereichbar, weil der Provider, wo der Blog gehostet wird, eine solche DoS-Attacke erlebt. Und was heisst das?: Ich kann keine Postings mehr schreiben, niemand kann diese lesen oder Kommentare hinterlassen und RSS-Feeds abrufen.

Trotz aller Technik und Protokollen ist dann einfach Ende, aus.