Wirtschaftliche Konsequenzen für Paris Hilton

Juni 13, 2007

Auf Partygirl Paris Hilton wartet nach ihrem Gefängnisaufenthalt neuer Ärger. Während die 26-Jährige noch in der Haftanstalt in Los Angeles einsitzt, hat sich ihre Künstleragentur von ihr getrennt, wie dpa heute meldet. „Paris ist nicht mehr unsere Klientin“, soll demnach Sprecher Michael Donkis von der in Beverly Hills ansässigen Endeavor Talent Agency mitgeteilt haben. Gründe für die Entscheidung nannte er nicht, wobei Spekulationen sicher erlaubt sind, frei  nach dem Motto „Welche Marke will mit dem Gesicht einer Knast-Mega-Zicke jetzt noch Werbung machen?“. Die Agentur hatte Hilton seit 2005 vertreten. Sie managte den Vertrag für ihre auch vom Privatsender ProSieben übernommene Realityshow „The Simple Life“. Bekannte Gesichter aus der Film- und Fernsehbranche wie Christian Bale, Hugh Jackman, Keira Knightley, Martin Scorsese oder Aaron Sorkin werden ebenfalls von der Endeavor Talent Agency vertreten.

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Riesensauerei: Hilton nicht mehr im Gefängnis

Juni 7, 2007

Nur vier Tage nach Antritt ihrer Haftstrafe ist die amerikanische Hotelerbin Paris Hilton aus dem Gefängnis entlassen worden. Den Rest ihrer Haftstrafe von insgesamt 45 Tagen kann sie als Hausarrest verbüssen. Ein Polizeisprecher sagte heute in Los Angeles, für die Entscheidung seien medizinische Gründe ausschlaggebend gewesen. Hilton müsse jedoch für die nächsten 40 Tage daheim bleiben und zur Überwachung eine elektronische Fussfessel tragen. Nähere Auskünfte über die Krankheit gab er nicht.

Die 26-Jährige war wegen verschiedener Verkehrssünden zu 45 Tagen Haft verurteilt worden und sollte mindestens 23 Tage absitzen. Sie war in der Nacht zum Montag in das Frauengefängnis von Lynwood im US-Bundesstaat Kalifornien gekommen. Laut Polizei wurde sie in der Nacht zum Donnerstag um 2.09 Uhr (Ortszeit) entlassen. Sie sei zu ihrem Anwalt gefahren und von dort nach Hause gebracht worden. Hiltons Tante Kyle Richards hatte dem Internetdienst E!Online vor der Freilassung erklärt, dass es ihrer Nichte nachts zu laut, zu hell und ausserdem zu langweilig sei.

Quelle: tagi.ch 


Wer setzt wieviel auf Paris?

Mai 23, 2007

Das grösste irländische Wettbüro Paddy Power nimmt Wetten rund um Paris Hilton und ihren bevorstehender Gefängnisaufenthalt an. Dabei geht es um Fragen wie „Bekommt Paris Hilton im Knast Champagner? Darf sie ihren Hund mitnehmen? Wird sie gar einen neuen Sexfilm drehen?“

Egal, wie es auch immer ausgeht. Es wird immer klarer, dass immer mehr Leute an der ganzen Geschichte verdienen werden: Wettbüros, Boulevardblätter, Fotografen und natürlich auch Paris Hilton selbst, wenn sie ihr Tagebuch vermarktet. – Ende gut, Führerschein wieder zurück und die Kohle stimmt auch. Manche Menschen merken wohl nie, wenn sie sich daneben benehmen.


Fangemeinde macht im Internet für Paris Hilton mobil

Mai 9, 2007

Nach Paris Hiltons Verurteilung zu 45 Tagen Haft wegen wiederholten Fahrens ohne Führerschein macht nun die Fangemeinde des Partygirls mobil: Wie Hilton auf ihrer Website bei der Kontaktbörse MySpace verkündete, richteten ihre Anhänger im Internet ein Gnadengesuch an den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. „Mein Freund Joshua hat diese Petition gestartet, bitte helft und unterschreibt. Ich liebe Euch alle“, äusserte sich Paris Hilton dazu.

In der Petition heisst es, die Fans seien geschockt, wie Hilton als Sündenbock für eine Kampagne gegen Alkohol am Steuer missbraucht werde. „Paris hätte nüchtern sein sollen, aber sie sollte auch nicht ins Gefängnis.“ Hilton bringe Schönheit und Aufregung in das sonst eher gewöhnliche Leben junger Menschen in den USA und auf der ganzen Welt. Offenbar Grund genug in den Augen mancher, für sie die Gesetze etwas zu Recht zu biegen. Manche sind eben gleicher als andere…


Kein Prison Break für Paris Hilton

Mai 5, 2007

Wegen Fahren ohne Führerschein und Alkohol am Steuer muss Partyqueen Paris ins Gefängnis. Antreten soll sie die 45-tägige Strafe am 5. Juni im Frauengefängnis im kalifornischen Lynwood. Da bleibt ihr noch genug Zeit, sich die ersten beiden Staffeln der US-Serie „Prison Break“ reinzuziehen, die ja Ende Juni auch bei RTL startet. In den USA ist die zweite Staffel vor ein paar Wochen zu Ende gegangen. In der Serie begeht der ansonsten gesetzestreue Ingenieur Michael Scofield einen Banküberfall, um ins gleiche Gefängnis zu kommen, wie sein Bruder, der dort in der Todeszelle sitzt. Sein Plan: Gemeinsam ausbrechen, bevor sein Bruder stirbt. Für Paris geht es zwar nicht um Kopf und Kragen, aber mal inspirieren lassen kann sie sich ja…

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Kampusch vs. Superstars

September 7, 2006

Es ist ein Medienphänomen unserer Zeit, dass Menschen über Nacht ins Licht gezerrt und berühmt (gemacht) werden. Unzählige Castingshows von DSDS bis hin zu „Topmodel“ sind genug Beispiele dafür. Aber was ist mit Natasha Kampusch aus Österreich? – Auf den ersten Blick mag diese Gegenüberstellung geschmacklos erscheinen, angesichts dem Elend und Leid, was sie durchgemacht hat. Andererseits gibt es Gemeinsamkeiten, zum Beispiel die Tatsache, dass in beiden Fällen Menschen über Nacht berühmt geworden sind und die Medien sich wie wild draufstürzen.

Nur hat Natascha Kampusch sich nicht freiwillig dem ganzen Medienzirkus ausgesetzt, durch ihre Entführung ist sie unfreiwillig in die Maschinerie reingezogen worden. Und ihr Auftritt im TV kann sich sehen lassen. Auch wenn sie noch deutlich vom Erlebten gezeichnet ist, sass dort eine junge Frau, die mehr Grips in der Birne hat, als jeder gleichaltrige „Superstar“, der nur gequirlte Scheisse rauslässt, wenn er etwas sagt.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie mit ihren Medienauftritten sparsam umgeht und sich nicht von wohlmeinenden Beratern verheizen lässt. Und ich wünsche ihr alles Gute, dass sie ihr Leben wieder in den Griff bekommt und sich die Sachen verwirklichen kann, die sie sich vorgenommen und von denen sie so lange geträumt hat.


„Black n‘ Blond“ – 500’000 für Endemol?

September 4, 2006

Wie bitte, das ist doch ein Witz oder? Wie Branchendienst persoenlich.com heute berichtet, kostet die Absetzung der so genannten Late Night Show „Black n’ Blond“ das Schweizer Fernsehen 500’000 Franken. Zu bezahlen sei diese Summe an Produzent Endemol, da mit ihm ein Vertrag über weitere 16 Sendungen abgeschlossen worden sei.

Offenbar hat man bei SF den Boden unter den Füssen längst verloren. „Black n’ Blond“ war eine Schweizer Sendung, kein eingekauftes Standard-Format wie „Big Brother“ oder „Wer wird Millionär?“. Trotzdem hat man einen Knebelvertrag mit einem externen, ausländischen Produzenten geschlossen – unverständlich, hier ist SF seinen Zuschauern eine Erklärung schuldig. Für uns Konsumenten ist das internationale TV-Business zu undurchschaubar geworden, als dass wir noch verstehen, wer was mit wem lizenziert und produziert.

Grob fahrlässig ist es aber gewesen, so einen Knebelvertrag im Sommer zu schliessen, wo doch „Black n’ Blond“ schon von Anfang auf der Kippe stand. Sorgfältiger Umgang mit Gebührengeldern sieht anders aus. Auch hier muss sich SF gegenüber denen, die regelmässig ihre Billag-Gebühren bezahlen, erklären. Ein „es werden Lösungen gesucht“ reicht da nicht mehr aus.