Kampf dem Killerspiel-Image

Juli 25, 2007

In regelmässigen Wellen schwappt die „Killerspiel-Diskussion“ über uns und hauptsächlich über Deutschland herein, meist ausgelöst durch ein aktuelles tragisches Ereignis wie ein Amoklauf an einer Schule. Von gewissen Politikern und selbsternannten Fachpersonen werden dann gebetsmühlenartig schärfere Kontrollen oder Verbote pauschal für alle Computer- und Onlinerollenspiele gefordert. Auf eine Verlinkung zu den entsprechenden Webseiten von „Experten“ verzichte ich hier bewusst, um diesen Personen nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu zuführen.

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MMORPG-Spiele wie Eve Online geraten zu Unrecht in Verruf.

Nun organisiert sich endlich auch das Lager der Spielebefürworter und –förderer. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco e.V.) und der Deutsche eSport Bund e.V. (ESB) haben beschlossen, ab sofort miteinander zu kooperieren. Ziele der engen Zusammenarbeit sind die Erhöhung des Ansehens der Computer- und Onlinespiele in Politik und Gesellschaft sowie mehr Transparenz in der öffentlichen Diskussion. eco-Geschäftsführer Harald A. Summa sagt dazu:

„Gemeinsam mit dem Game-Verband, mit dem bereits seit Februar eine Kooperation besteht, und ESB möchte eco künftig verhindern, dass durch eine bisweilen sehr einseitige Darstellung und die pauschale Verteufelung von Computer- und Onlinespielen eine ganze Branche in Verruf gerät, die längst ihr Nischendasein verlassen hat und mittlerweile zu den treibenden Kräften in der IT-Branche gehört.“

Und Frank Sliwka, Geschäftsführer des ESB, ergänzt:

„Gerade die eSport-Community verfügt über eine hohe Innovationskraft und soziales Engagement, da ohne harmonisches Teamwork Spielziele nicht zu erreichen sind. eSport ist heute ein Bestandteil unserer Kultur und vereinigt Menschen auf der ganzen Welt ohne Rücksicht auf die berufliche und persönliche Situation oder das Alter. Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Aspekte der Öffentlichkeit klarzumachen und Vorurteile gegen Spieler abzubauen.“

Die Verbände erhoffen sich nach eigenen Angaben, durch das gemeinsame Auftreten in Politik und Gesellschaft breiteres Gehör zu finden.

Der ESB, Ende 2004 in Köln gegründet, möchte aufgrund des großen Markpotenzials und der stetig wachsenden Community im Bereich eSport faire und unabhängige Strukturen schaffen, die dieser Entwicklung gerecht werden. Der eco Verband deckt mit dieser neuen Kooperation ab sofort auch den Bereich Endkunden ab, nachdem bereits seit geraumer Zeit die Spieleentwickler adressiert werden. Und noch mal Harald A. Summa von eco:

„Insofern sind wir jetzt optimal aufgestellt, um die Interessen der gesamten deutschen Game-Branche und Millionen von Spielern besser vertreten zu können.“

Quelle: eco

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Kiffen macht schizophren

Juli 23, 2007

Ich hab doch schon immer gewusst, dass Kiffen nicht gesund ist, auch wenn viele das Gegenteil behaupten. Nun haben Forscher an der Uni Zürich festgestellt, dass Kiffen das Risiko erhöht, psychisch krank zu werden. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Demnach kann Cannabis zu Schizophrenien und anderen Psychosen führen.


Ich bin nicht onlinesüchtig!

Juli 19, 2007

In der Schweiz wird die Internetsucht offensichtlich mit der Alkohol- und Cannabis-Sucht gleichgesetzt. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben jetzt auch einen Animationsspot gegen übermässigen Internetkonsum produzieren lassen. Die ausführende Werbeagentur Matter & Gretener hat für denselben Auftraggeber bereits Spots gegen Alkohol-, Cannabis-, Tabletten- und Shopping-Sucht kreiert.
Die dazugehörige Seite www.setz-eine-grenze.ch bietet auch einen Test an, wo man feststellen kann, ob man online-süchtig ist oder nicht. Gemäss dem Test bin nicht süchtig, sondern gilt mein Verhalten als durchschnittlich:

Sie zeigen Interesse für die Möglichkeiten, die das Netz bietet. Sie nutzen diese konstruktiv und können sich gleichzeitig auch gut abgrenzen, falls dies notwendig ist.
Allerdings kennen Sie das Phänomen, dass das Netz mehr Zeit beanspruchen kann, als geplant war. Damit dürften Ihnen die Risiken, die ein übermässiger Konsum mit sich bringen kann, bekannt sein. Ihnen gelingt es jedoch, die Qualität der persönlichen Kontakte und Ihre berufliche Leistungsfähigkeit gegenüber einem extensiven Internetkonsum zu schützen. Sie nutzen und geniessen die neuen technischen Möglichkeiten, ohne dadurch zu stark beeinflusst oder vereinnahmt zu werden.

Dies obwohl ich zwei Blogs führe, Twitter benutze, Social Bookmarks bei Mr Wong ablege und Profile bei XING, Facebook und MySpace habe!

https://karstenunblogged.wordpress.com/
http://www.fuellhaas.com/
http://twitter.com/karsten_f
http://www.mister-wong.de/user/KarstenCH/?tag_type=cloud
https://www.xing.com/profile/Karsten_Fuellhaas/
http://www.facebook.com/p/Karsten_Fllhaas/743718155
http://www.myspace.com/karsten1970

Hab ich noch was vergessen?


Harry Potter zu früh verkauft

Juli 19, 2007

Zwei amerikanische Unternehmen haben den letzten Harry-Potter-Band bereits vor dem offiziellen Erscheinungsdatum am kommenden Samstag, den 21. Juli verkauft. Und die New York Times veröffentlichte bereits eine Kritik. Der Verlag Scholastic hat bereits rechtliche Schritte gegen die beiden Händler angekündigt. Und an die Potter-Fans appellierte Scholastic, die Wälzer bis Samstag Mitternacht versteckt zu halten. Nicht ganz an diesen Aufruf gehalten hat sich die New York Times. Sie veröffentlichte bereits heute eine Kritik des letzten Harry Potter-Bandes. Das Blatt hat nach eigenen Angaben „Harry Potter And The Deathly Hallow“ zwei Tage vor Ablauf der Sperrfrist in einem New Yorker Buchladen gekauft.


Städte und Flughäfen wachsen immer näher zusammen

Juli 18, 2007

Für das schreckliche Unglück in São Paulo scheint gemäss NZZ unterdessen die Piste des Flughafens verantwortlich zu sein. Ein Blick in Google Earth zeigt deutlich, dass Piste und Strasse nur 150 Meter auseinander sind.

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Viel zu wenig und viel zu gefährlich. Ein Blick in die Schweiz zeigt, dass es auch bei uns nicht so viel besser aussieht. Vom Pistenende des Flughafens Basel ist die erste Strasse rund 500 Meter entfernt, die ersten Häuser etwa 900 Meter. In Zürich sind Wohnhäuser und Piste etwa einen Kilometer auseinander. Wer will, kann die Distanzen für den Flughafen in seiner Nähe in Google Earth ausmessen.