Windows Vista schiesst übers Ziel hinaus

Dezember 28, 2006

Hier ein lesenwerter Artikel zu Windows Vista: Mit immer mehr DRM-Restriktionen und einem Rights Management Services (RMS) soll sichergestellt werden, dass alle Gerätetreiber den Vorgaben von Microsoft entsprechen. Sonst werden betroffene Systemkomponenten via Internet einfach deaktiviert. Peter Gutmann, Wissenschaftler an der Universität von Auckland in Neuseeland, sieht mit Windows noch weitere Probleme aufziehen.

Artikel auf www.golem.de lesen.


Schöne Weihnachten von Jack Bauer

Dezember 25, 2006

Mehr zum Thema Stromverbrauch…

Dezember 23, 2006

Heute kein langer Text, sondern ein paar Hinweise:

Aus dem Tagi von heute Samstag:

Stromengpass im Winter 2012
In kalten Nächten des Winters 2012 könnte es Probleme mit der Stromversorgung in der Schweiz geben, sagt der Chef des Bundesamts für Energie.
Bisher gingen die Spezialisten von einer spürbaren Verknappung im Jahr 2020 aus. 2020 werden die Kernkraftwerke Mühleberg und Beznau rund 50 Jahre alt sein. Es sei vernüftig, diese dann vom Netz zu nehmen, sagte Walter Steinmann, Direktor des Bundesamtes für Energie in einem Interview mit «Le Temps».
Mit der derzeitigen Zunahme des Stromverbrauchs könnten die ersten Stromengpässe aber schon in kalten Nächten des Winters 2012 eintreten, sagte Steinmann. Deshalb müsse man schnell handeln.
Sparen und Übergangslösungen.
Steinmann schwebt eine Art Mosaiklösung vor, bei der alle Vorschläge in einen Topf geworfen werden. Mit einem Stromsparprogramm, das vor allem die Gebäude betrifft, könnte der Stromengpass um zwei bis drei Jahre hinausgezögert werden.
Ein neues Kernkraftwerk komme nicht vor 2025 ans Netz, sagte Steinmann weiter. In der Zwischenzeit seien Übergangslösungen mit Gaskraftwerken für die Energielieferanten unumgänglich. Steinmann erachtet auch Bioenergie oder Geothermie – sowie in 20 bis 25 Jahren auch Sonnenenergie – als vielversprechende Technologien. (grü/sda)
Quelle: Tagi.

Demselben Thema hat das Schweizer Energieunternehmen Axpo schon im Juli dieses Jahres eine Pressemitteilung und eine Studie „Stromperspektiven 2020“ gewidmet. Beides kann man auf der Axpo-Webseite downloaden (pdf).


Basels neue Partnerstadt: Pjöngjang

Dezember 22, 2006

Als neue Partnerstadt von Basel schlage ich die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang vor. Nicht nur fördert das die Völkerverständigung („Völker hört die Signale…“), sondern auch die internationale Solidarität zwischen Städten, die unter einer knappen Energierversorgung leiden. Was in Nordkorea schon lange Alltag ist für viele notleidene Menschen, wird nun bald auch im Kanton Basel-Stadt (und im Rest der Schweiz) Wirklichkeit: Während der Herbstmesse muss allen Sozialhilfeempfängern zu Hause der Strom abgestellt werden, weil die Bahnen zu viel Strom fressen oder die Trams fahren nur noch alle halbe Stunde, weil die neue Stadtbeleuchtung Basel ins rechte Licht rücken muss.

Nachdem sich das Geothermieprojekt mit einem Rums bis auf weiteres verabschiedet hat, ist weiterhin unklar, woher denn in Basel demnächst der Strom kommen wird. Aus der Steckdose, klar. Aber Scherz beiseite. In rund 10 Jahren werden in der Schweiz die ersten KKW altershalber abgeschaltet und die Lieferverträge mit dem Ausland laufen aus und können nicht erneuert werden. Die Basler Verfassung wendet sich in Artikel 33 gegen die Nutzung von Atomenergie, also was tun?

Von der Regierung ist nun endlich ein energiepolitischer Realismus zu verlangen: Atomstrom kategorisch auszuschliessen ohne alltagstaugliche Alternativen in der Hand zu haben, ist verantwortunglos. Träumen, forschen und testen darf und soll man immer – aber bitte nicht die Augen vor der Realität verschliesen. Mit den IWB-Kosten bezahlen wir in Basellstadt die Erforschung und Förderung neuer Energiequellen. Da „Deep Heat“ vom Tisch ist, bin ich gespannt, was uns die Regierung als nächstes vorschlägt: Ein Windrad auf dem linken Münsterturm oder flächendenkende Solarzellen auf allen Basler Dächern? Nein, sorry, die sind ja in der Innerstadt von der Stadtbildkommission verboten. Also, what’s next? Schicken wir doch Barbara Schneider und Herrn Rechsteiner mal für einen Monat nach Pjöngjang, damit sie Stromsparen mal aus nächster Nähe lernen können. Vielleicht bezahlt ihnen ja die IWB die Tickets.

Bild: Nordkorea bei Nacht aus dem All gesehen (Der helle Punkt ist die Seoul, Hauptstadt von Südkorea). Sieht es auch in der Schweiz bald so aus?

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Bildquelle: http://epod.usra.edu/archive/epodviewer.php3?oid=87488


Gratulation! Du bist „Person of the Year“

Dezember 19, 2006

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Oh, Billy, it’s bad boy

Dezember 18, 2006

Immer noch nicht genung der Microsoft-Schelte: Unter badvista.org ist nun die neueste Anti-Vista Kampagne lanciert worden. Als Alternative zu dem bösen Betriebssystem wird doch aller Ernstens eine Linux-Distribution zum Selberbasteln empfohlen. Hey, was soll das? Ich will ein Betriebssystem das zuverlässig läuft und keine Dauerbaustelle. Die bessere Alternative zu MS Vista ist immer noch ein MAC auf Intel Core Duo Basis. Ich würd mir sofort einen anschaffen, aber leider hat mein Bankkonto einen Defizit-Hintergrund…

Mehr Kommentare auch unter: http://www.golem.de/0612/49512.html


Kann man mit diesem Handy auch telefonieren?

Dezember 18, 2006

Die Geräte werden immer komplizierter: Nicht nur kann man immer mehr einstellen und konfigurieren, nein heutige Handies sind tragbare Entertainmentsysteme geworden: MP3, Web-TV, Bilder, Filmchen, Games… gibt es zum downloaden und abspielen.  Und telefonieren? Niemand hält sich gerne tragbare Gamekonsolen ans Ohr, oder?

Da tönt eine Meldung im Cash Daily wie ein Versprechen auf eine bessere Zeit: Grosse Konzerne wie Samsung und Nokia haben eine zunehmene Käuferschicht erkannt, welche einfach „nur“ telefonieren will. Dementsprechende Geräte sollen demnächst lanciert werden. Hier ist technologischer Rückschritt endlich mal ein Fortschritt. Und die Kids? So uncoole Handies will wohl keiner haben. Leider, denn die Kids die in Tram und Öffentlichkeit ihre Umwelt mit Sound belästigen nimmt immer mehr zu.