Bär Bruno findet keine letzte Ruhe

In der Zeit vor dem süssen Eisbär Knut gab es in Deutschland schon mal einen Bären und der war braun. Von den Bayern erbarmungslos gejagt wurde er schliesslich eiskalt umgelegt. Nun soll Bär Bruno im Museum landen. Dies gab eine Sprecherin des bayrischen Umweltministers Werner Schnappauf bekannt. Es solle keine reine Zurschaustellung des Braunbären geben, sondern eine „wissenschaftlich aufbereitete Darstellung“, wie es offiziell heisst. Wäre man im Alpenstaat wirklich an Wissenschaft interssiert gewesen, hätte man Bruno nicht abgeknallt, sondern ihn beobachtet und die Erkenntnisse diskutiert. So wie das echte Wissenschaftler eben tun. Die Bayern kommen mir etwa so vor wie die Japaner, die Jahr für Jahr geschützte und vom Aussterben bedrohte Wale fangen, ebenfalls mit dem Hinweis auf die „Wissenschaft“. Bruno jetzt auszustopfen und ins Museum zu stecken ist geschmacklos. Aber Geschmack war ja noch nie die Stärke der Bayern.

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