Also doch! Mehr Gebühren für SF

Und schon wieder ist das Schweizer Fernsehen Thema eines Postings. Die SRG hat nun ihren gestiegenen Finanzbedarf für die kommenden Jahre in Bern gemeldet, man redet von einer drohenden Gebührenerhöhung von rund 8 %. Die hoch gepriesene Digitalisierung habe eben ihren Preist, tönt es aus dem Leutschenbach. Ebenso wollen die Veranstalter von Sportgrossanlässen immer mehr für die Übertragungsrechte abkassieren, da brauche SF eben mehr Geld.
Man sollte diese neue Runde der Gebührenerhöhung endlich zum Anlass nehmen, um über eine Privatisierung des Schweizer Fernsehens nachzudenken. Medien mit gesetzlich verankerten Zwangsgebühren zu finanzieren, passt nun wirklich nicht mehr ins 21. Jahrhundert.

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2 Responses to Also doch! Mehr Gebühren für SF

  1. Roman sagt:

    Na ja, so streng würde ich das nicht sehen mit den Zwangsgebühren. Immerhin hat unsere SRG einen kulturellen Auftrag und muss (sollte) die gesellschaftlichen Aspekte und unser Umfeld abbilden. Man kann sich bei den Preussen erkundigen. Dort wird nämlich diskutiert, ob die Privatstationen auch Geld von den Gebüren abzweigen dürfen und zwar mehr als bei uns (acht Prozent oder so).

    Und ausserdem bin ich heilfroh, haben wir bei uns kein RTL, SAT1, Pro7 und wie sie alle heissen. Völlig verunstaltet mit Werbung, dazwischen ein scheusslich oberflächliches Programm. Drei Plus reicht vöölig.

    Aber vielleicht hast Du Recht: Im 21. Jahrhundert ist das vielleicht gewünscht. Brot und Spiele eben.

  2. Thomas H. sagt:

    Kultureller Auftrag? Der wird mit Sendungen wie «Deal or No Deal», «Black ’n‘ Blond» oder MusicStar» ganz bestimmt nicht erfüllt. Und wenn sich das SF mit solchem Kommerzschrott nicht selber finanzieren kann, dann fliesst irgendwo das Geld auf die falschen Konten.

    Ausserdem vermag die «Tagesschau» dem Vergleich mit den Nachrichtensendungen von ARD und ZDF sehr selten standhalten, und «CH aktuell» ist häufig äusserst peinlich. Da sind die Sendungen der Regionalsender meist sogar besser, und die haben ein bedeutend geringeres Budget. Höchste Zeit für ein Ende der Billag!

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