Was darf neue TV-Technologie kosten?

Das Schweizer Fernsehen SF rüstet sich für die Zukunft. Für mehrere Millionen Franken werden am Leutschenbach Studios auf HD umgerüstet. In einem Jahr soll ein HD-taugliches Sportstudio stehen und ab 2008 sollen Versuchssendungen produziert werden. Völlig offen ist jedoch, wie dies alles bezahlt werden soll. Klar ist bereits, dass es aus dem normalen SF-Budget nicht zu machen ist. Am 2. Digi-Trend-Forum in Zürich (Bericht im Cash Daily vom 3.10.2006, S. 4) redet Chefin Deltenre bereits von Gebührenerhöhungen um die neuen Technologien zu finanzieren. Denn im neuen RTVG sollen Werbung im Internet und Unterbrecherwerbung verboten werden – wo soll also SF noch Geld herholen wenn nicht aus den Gebühren?

Aber es kann doch nicht sein, dass jeder in der Schweiz Wohnhafte den technologischen Fortschritt bei SF per Zwangsgebühren mitfinanzieren soll, egal ob er den Sender überhaupt schaut oder nicht. Es kann doch nicht sein, dass man einerseits per Gesetz die Handlungsfreiheit von SF einschränkt und dann den zusätzlichen Geldbedarf per Gebühren einfordert. Auch dies ein Grund mehr, das staatlich geschützte Fernsehen endlich in einen Privatsender umzubauen.

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