„Black n‘ Blond“ – 500’000 für Endemol?

Wie bitte, das ist doch ein Witz oder? Wie Branchendienst persoenlich.com heute berichtet, kostet die Absetzung der so genannten Late Night Show „Black n’ Blond“ das Schweizer Fernsehen 500’000 Franken. Zu bezahlen sei diese Summe an Produzent Endemol, da mit ihm ein Vertrag über weitere 16 Sendungen abgeschlossen worden sei.

Offenbar hat man bei SF den Boden unter den Füssen längst verloren. „Black n’ Blond“ war eine Schweizer Sendung, kein eingekauftes Standard-Format wie „Big Brother“ oder „Wer wird Millionär?“. Trotzdem hat man einen Knebelvertrag mit einem externen, ausländischen Produzenten geschlossen – unverständlich, hier ist SF seinen Zuschauern eine Erklärung schuldig. Für uns Konsumenten ist das internationale TV-Business zu undurchschaubar geworden, als dass wir noch verstehen, wer was mit wem lizenziert und produziert.

Grob fahrlässig ist es aber gewesen, so einen Knebelvertrag im Sommer zu schliessen, wo doch „Black n’ Blond“ schon von Anfang auf der Kippe stand. Sorgfältiger Umgang mit Gebührengeldern sieht anders aus. Auch hier muss sich SF gegenüber denen, die regelmässig ihre Billag-Gebühren bezahlen, erklären. Ein „es werden Lösungen gesucht“ reicht da nicht mehr aus.

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